Paar­be­ra­tung & Paar­the­ra­pie online – gemein­sam an der Bezie­hung arbeiten
Johan­nes von Gwinner
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Paar­be­ra­tung & Paar­the­ra­pie online – gemein­sam an der Bezie­hung arbeiten
Johan­nes von Gwinner
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Paartherapie und Psychotherapie in Berlin oder online - Johannes von Gwinner

Paarberatung & Paartherapie online

Schei­tern Ihre Gesprä­che immer wie­der an der­sel­ben Stel­le? Haben Sie das Gefühl, vom Men­schen, der Ihnen am nächs­ten ste­hen soll­te, nicht mehr ver­stan­den zu wer­den? Viel­leicht gibt es auch eine lei­se Erschöp­fung, es schon so oft ver­sucht zu haben – und die Sor­ge, was all das mit Ihnen und viel­leicht Ihren Kin­dern macht.

Für vie­le Paa­re ist der Weg in eine Pra­xis nicht nur eine per­sön­li­che Hür­de: die Ent­fer­nung, der vol­le All­tag, das Leben an zwei Orten. Des­halb bie­te ich Paar­be­ra­tung und Paar­the­ra­pie online per Video an – auf Deutsch und Eng­lisch, mit der­sel­ben Sorg­falt und den­sel­ben Metho­den wie in mei­ner Pra­xis in Berlin-Mitte.

Paarberatung online auf einen Blick

Paar­be­ra­tung online – oft auch Paar­the­ra­pie online oder Ehe­be­ra­tung online genannt – ist eine voll­wer­ti­ge Beglei­tung für Paa­re per Video-Sit­zung, mit den­sel­ben Metho­den und der­sel­ben Ver­trau­lich­keit wie in der Praxis.

  • For­mat: Video-Sit­zung über Zoom; Ein­wahl gemein­sam von einem Ort oder getrennt von zwei Orten möglich
  • Dau­er: ca. 90 Minu­ten pro Sitzung
  • Spra­chen: Deutsch und Englisch
  • Erst­ge­spräch: kos­ten­frei, ca. 15 Minu­ten (Tele­fon oder Zoom)
  • The­ra­peut: Johan­nes von Gwin­ner, Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie, Pra­xis in Berlin-Mitte
  • Alter­na­ti­ve: Sit­zun­gen auch vor Ort in Ber­lin-Mit­te mög­lich; bei­de For­ma­te las­sen sich kombinieren
  • Kos­ten: sie­he Prei­se-Sei­te

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Wann Paarberatung online der passende Weg ist

Die Anlie­gen, mit denen Paa­re zu mir kom­men, ähneln sich – ob online oder vor Ort: Kon­flik­te, die sich im Kreis dre­hen. Nähe, die ver­lo­ren gegan­gen ist. Ein Ver­trau­ens­bruch. Die Fra­ge, ob und wie es gemein­sam wei­ter­ge­hen soll. Was sich unter­schei­det, ist die Lebens­si­tua­ti­on. Paar­be­ra­tung online – ob Sie es Paar­the­ra­pie, Ehe­be­ra­tung oder Bezie­hungs­be­ra­tung online nen­nen – ist beson­ders pas­send, wenn:

  • Sie eine Fern­be­zie­hung füh­ren. Die gemein­sa­me Zeit ist kost­bar – oft zu kost­bar, um sie mit unge­lös­ten Kon­flik­ten zu ver­brin­gen. Online wäh­len Sie sich von zwei Orten aus ein und arbei­ten kon­ti­nu­ier­lich an Ihrer Bezie­hung, ohne auf das nächs­te Wie­der­se­hen war­ten zu müssen.
  • Sie als deutsch- oder eng­lisch­spra­chi­ges Paar im Aus­land leben. Wenn das ver­trau­te Umfeld fehlt, wird die Part­ner­schaft zur wich­tigs­ten Stüt­ze – und steht zugleich unter beson­de­rem Druck.
  • Sie Kin­der haben und für Pra­xis­ter­mi­ne jedes Mal Betreu­ung orga­ni­sie­ren müss­ten. Eine Online-Sit­zung am Abend, wenn die Kin­der schla­fen, ist für vie­le Eltern der rea­lis­ti­sche­re Weg.
  • Ihr Ter­min­ka­len­der kaum Spiel­raum lässt – ohne Anfahrt passt eine 90-minü­ti­ge Sit­zung leich­ter in den Alltag.
  • Sie sich in Ihrer eige­nen, ver­trau­ten Umge­bung woh­ler füh­len und dort offe­ner spre­chen können.

Unab­hän­gig vom For­mat gilt: Eine Bezie­hung muss nicht erst in einer tie­fen Kri­se ste­cken. Je frü­her Sie sich Unter­stüt­zung holen, des­to leich­ter las­sen sich fest­ge­fah­re­ne Mus­ter verändern!

Paarberatung oder Paartherapie – was ist der Unterschied?

Die bei­den Begrif­fe wer­den im All­tag meist syn­onym ver­wen­det – auch der klas­si­sche Begriff “Ehe­be­ra­tung” meint das­sel­be: Unter­stüt­zung für Paa­re, ver­hei­ra­tet oder nicht. Wenn man unter­schei­den möch­te: Eine Paar­be­ra­tung ist eher lösungs­ori­en­tiert und beglei­tet kon­kre­te Anlie­gen – etwa wie­der­keh­ren­de Kon­flik­te, eine anste­hen­de Ent­schei­dung oder das Bedürf­nis, wie­der bes­ser mit­ein­an­der zu spre­chen. Eine Paar­the­ra­pie geht dort tie­fer, wo alte Ver­let­zun­gen, tief­sit­zen­de Mus­ter oder die Geschich­te der ein­zel­nen Part­ner hineinwirken.

In mei­ner Arbeit sind die Über­gän­ge flie­ßend: Wir begin­nen bei dem, was Sie mit­brin­gen – und gehen so tief, wie es für Sie bei­de stim­mig und hilf­reich ist. Als Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie bie­te ich bei­des an, online und in der Pra­xis in Ber­lin-Mit­te. Sie müs­sen sich also vor­ab nicht für einen Begriff ent­schei­den – im kos­ten­lo­sen Erst­ge­spräch klä­ren wir gemein­sam, was zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Wie Paartherapie online funktioniert – und was sich verändern kann

Viel­leicht ken­nen Sie das: Sie woll­ten nur eine Klei­nig­keit anspre­chen. Zwei Sät­ze spä­ter sind Sie mit­ten im immer glei­chen Streit, jeder ver­tei­digt sich, kei­ner fühlt sich gehört. Oder Sie haben auf­ge­hört, Din­ge über­haupt noch anzu­spre­chen – weil Sie wis­sen, wie es aus­geht. Bei­des ist zer­mür­bend. Und bei­des heißt nicht, dass Sie als Paar geschei­tert sind – son­dern dass Sie in Mus­tern fest­ste­cken, die sich zu zweit kaum noch auf­lö­sen las­sen. Genau hier setzt die Arbeit an, online genau­so wie in der Praxis.

Erst einmal: aufhören, sich gegenseitig zu triggern

Bevor wir über die eigent­li­chen Pro­ble­me spre­chen, ach­ten wir dar­auf, dass die Art, wie Sie mit­ein­an­der spre­chen, die­se Pro­ble­me nicht wei­ter ver­schärft. Aus “Du hörst mir sowie­so nie zu!” wird zum Bei­spiel: “Wenn du beim Gespräch aufs Han­dy schaust, füh­le ich mich unwich­tig. Ich wün­sche mir, dass wir uns ein paar Minu­ten wirk­lich zuhö­ren.” Der­sel­be Schmerz – aber als eige­nes Gefühl und Wunsch aus­ge­spro­chen statt als Vor­wurf. Dabei hilft die 3W-Regel: Was neh­me ich wahr? Wie wirkt es auf mich? Was wün­sche ich mir? Vie­le Paa­re erle­ben schon die­sen ers­ten Schritt als Erleich­te­rung: Es wird wie­der mög­lich, etwas zu sagen, ohne dass es eskaliert.

→ Aus­führ­lich: Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Paartherapie

Ein sicherer Raum – auch am Bildschirm

Im All­tag fäll­te es vie­len Paa­ren schwer, über das Wesent­li­che zu spre­chen: Gesprä­che eska­lie­ren, also wer­den sie ver­mie­den – und Gefüh­le stau­en sich an. Eine Zoom-Sit­zung schafft die­sen Rah­men: mit mir als unpar­tei­ischem Drit­ten, der dar­auf ach­tet, dass bei­de gehört wer­den. Etwas Beson­de­res geschieht dabei fast immer: Wenn Sie zuhö­ren, wäh­rend der ande­re mit mir arbei­tet, ver­ste­hen Sie oft zum ers­ten Mal, war­um ein bestimm­tes Ver­hal­ten beim ande­ren einen “roten Knopf” drückt – weil es an viel älte­re oder unbe­wuss­te Erfah­run­gen rührt, die mit Ihnen gar nichts zu tun haben. Aus “Du willst mich ver­let­zen” wird “Ah – das ist es, was da in dir pas­siert”. Vie­le Paa­re beschrei­ben genau das als Wen­de­punkt.

→ Mehr dazu im Bei­trag: Rote Knöp­fe in der Bezie­hung – war­um uns gera­de der Part­ner so leicht trifft

Muster erkennen: Warum es immer wieder gleich abläuft

In belas­te­ten Bezie­hun­gen grei­fen oft zwei gegen­sätz­li­che Reak­tio­nen inein­an­der: Eine:r wird laut, der oder die ande­re zieht sich zurück – der Rück­zug macht den einen noch lau­ter, die Laut­stär­ke die ande­re noch stil­ler. Bei­de lei­den, bei­de füh­len sich hilf­los, und kei­ner kommt allein aus der Spi­ra­le her­aus. In der Paar­the­ra­pie machen wir die­se Mus­ter sicht­bar. Dann muss das Ver­hal­ten des ande­ren nicht mehr per­sön­lich genom­men wer­den – und vie­le Paa­re erle­ben eine tie­fe Ent­las­tung: Man arbei­tet wie­der mit­ein­an­der an einem gemein­sa­men Pro­blem, statt gegen­ein­an­der.

→ Mehr dazu im Bei­trag: War­um Streit immer gleich abläuft – Bezie­hungs­mus­ter erken­nen und verändern

Vom Gespräch in den Alltag

Alles, was in den Sit­zun­gen erar­bei­tet wird, soll dort ankom­men, wo Ihre Bezie­hung statt­fin­det: in Ihrem All­tag. Wir bespre­chen kon­kre­te Ver­hal­tens­wei­sen und klei­ne Rou­ti­nen und schau­en in den Fol­ge­sit­zun­gen gemein­sam dar­auf, was funk­tio­niert oder was noch schwie­rig ist. Häu­fig beginnt die­ser Weg mit Ver­ge­bung: Unaus­ge­spro­che­ne Ver­let­zun­gen sor­gen frü­her oder spä­ter immer wie­der für Kon­flik­te – wer­den sie aus­ge­spro­chen und wirk­lich gehört, kann man sich ent­schul­di­gen und wo mög­lich ehr­lich ver­ge­ben. Dann ver­lie­ren sie ihre Last. 

→ Mehr dazu im Bei­trag: Ver­ge­bung in der Part­ner­schaft – wie Ver­let­zun­gen ihre Last verlieren

Was ist mit den Kindern?

Wenn Sie Kin­der haben, tra­gen Sie ver­mut­lich eine zwei­te Sor­ge mit sich: Was bekom­men die Klei­nen von all dem mit und lei­den sie dar­un­ter? Kin­der spü­ren Span­nun­gen sehr genau – auch wenn nie laut gestrit­ten wird. Das ist kei­ne Schuld­zu­wei­sung, im Gegen­teil: Es ist einer der stärks­ten Grün­de, sich Unter­stüt­zung zu holen. Denn Eltern, die ler­nen, Kon­flik­te respekt­voll aus­zu­tra­gen und sich wie­der zu ver­söh­nen, geben ihren Kin­dern etwas unge­mein Wert­vol­les mit. Vie­le Eltern beschrei­ben es als gro­ße Ent­las­tung, wenn zu Hau­se spür­bar mehr Ruhe ein­kehrt – für die Bezie­hung, und für die Kin­der, die auf­at­men kön­nen. Auch eine beglei­te­te, kind­ge­rech­te Tren­nung gehört dazu.

→ Mehr dazu im Bei­trag: Was Kin­der von den Kon­flik­ten ihrer Eltern lernen

Einzelsitzungen und Geduld

Man­che The­men haben ihre Wur­zeln in der eige­nen Kind­heit oder in belas­ten­den frü­he­ren Erfah­run­gen – und über man­ches möch­te man zunächst lie­ber allein spre­chen. Dafür gibt es ergän­zen­de Ein­zel­sit­zun­gen, auch online; Sie ent­schei­den selbst, was davon spä­ter in die gemein­sa­men Sit­zun­gen einfließt.

Und: Ver­hal­tens­mus­ter sind zu Gewohn­hei­ten gewor­den und ver­än­dern sich Stück für Stück, nicht über Nacht. Geduld – mit dem ande­ren und mit sich selbst – ist einer der wich­tigs­ten Grund­pfei­ler. Die gute Nach­richt: Eine ers­te Ent­las­tung erle­ben vie­le Paa­re schon früh, oft allein dadurch, dass end­lich wie­der gespro­chen wird und bei­de sich gehört fühlen.

Was in der Online-Paartherapie sogar leichter sein kann

Vie­le Men­schen öff­nen sich in ihrer ver­trau­ten Umge­bung leich­ter – das eige­ne Sofa senkt die Hemm­schwel­le, gera­de beim ers­ten Ter­min. Wenn Sie räum­lich getrennt leben, macht das Online-For­mat eine kon­ti­nu­ier­li­che Paar­the­ra­pie über­haupt erst mög­lich. Und die Stu­di­en­la­ge bestä­tigt: Video­ba­sier­te Paar­the­ra­pie ist bei den meis­ten Anlie­gen ver­gleich­bar wirk­sam wie Sit­zun­gen vor Ort.

Paartherapie online: Ablauf einer Sitzung

Nach der Ter­min­bu­chung erhal­ten Sie vor­ab einen Video-Link per E‑Mail (Zoom). Sie wäh­len sich gemein­sam von einem Ort oder getrennt von zwei Orten ein – bei­des ist mög­lich. Der inhalt­li­che Ablauf unter­schei­det sich nicht von einer Sit­zung in der Pra­xis: Wir neh­men uns Zeit für Ihre Situa­ti­on, machen belas­ten­de Mus­ter sicht­bar, arbei­ten an Ihrer Kom­mu­ni­ka­ti­on und ent­wi­ckeln gemein­sam nächs­te Schrit­te. Eine Sit­zung dau­ert in der Regel ca. 90 Minu­ten. Wenn Sie zunächst her­aus­fin­den möch­ten, ob Online-Paar­the­ra­pie für Sie passt, buchen Sie ein kos­ten­frei­es 15-minü­ti­ges Erst­ge­spräch (Tele­fon oder Zoom).

So ein­fach star­ten Sie:

  1. Kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch buchen (ca. 15 Min., Tele­fon oder Zoom)
  2. Ter­min wäh­len – den Zoom-Link erhal­ten Sie vor­ab per E‑Mail
  3. Ers­te Sit­zung (ca. 90 Min.) – gemein­sam von einem Ort oder getrennt von zwei Orten

Wann eine Sitzung vor Ort die bessere Wahl ist

Ich sage es offen: Das Online-For­mat ist nicht für jede Situa­ti­on die bes­te Lösung. Man­che Paa­re brau­chen gera­de die räum­li­che Tren­nung vom All­tag – den neu­tra­len Ort, der nicht das eige­ne Wohn­zim­mer ist. Auch wenn zu Hau­se kein wirk­lich unge­stör­ter Rah­men mög­lich ist, ist ein Ter­min in der Pra­xis oft pas­sen­der. Bei sehr aku­ten Kri­sen bespre­che ich mit Ihnen im Erst­ge­spräch, wel­cher Rah­men geeig­net ist. Ich bie­te Paar­the­ra­pie auch vor Ort in mei­ner Pra­xis in Ber­lin-Mit­te an – bei­de For­ma­te las­sen sich fle­xi­bel kombinieren.

Technik und Vorbereitung – einfacher, als viele denken

Sie brau­chen kei­ne beson­de­re Aus­stat­tung: eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung und einen Lap­top, ein Tablet oder Smart­phone mit Kame­ra und Mikro­fon. Der Zugang erfolgt über einen Link im Brow­ser oder in der Zoom-App – eine Instal­la­ti­on ist meist nicht nötig. Emp­feh­lens­wert: ein ruhi­ger, unge­stör­ter Ort, Kopf­hö­rer, und ein paar Minu­ten Über­gang nach der Sitzung.

Vertraulichkeit und Datenschutz in der Online-Paartherapie

Wie vor Ort unter­lie­gen auch Online-Sit­zun­gen der the­ra­peu­ti­schen Schwei­ge­pflicht. Die Video-Ver­bin­dung läuft ver­schlüs­selt. Ach­ten Sie Ihrer­seits auf einen pri­va­ten Ort für das Gespräch. Details in der Datenschutzerklärung.

FAQ – Paarberatung & Paartherapie online

Ist Online-Paar­the­ra­pie genau­so wirk­sam wie vor Ort? 
Ja. Stu­di­en und mei­ne eige­ne Erfah­rung zei­gen: Video-Sit­zun­gen sind bei den meis­ten Anlie­gen ver­gleich­bar wirk­sam wie Prä­senz­sit­zun­gen. Man­che Paa­re öff­nen sich in der ver­trau­ten Umge­bung sogar leich­ter. Ent­schei­dend ist nicht der Ort, son­dern die Bereit­schaft bei­der, sich auf den Pro­zess einzulassen. 
Für Paa­re, die nicht in Ber­lin woh­nen, eine Fern­be­zie­hung füh­ren, im Aus­land leben und in ihrer Spra­che arbei­ten möch­ten, mit Kin­dern und vol­lem All­tag schwer Pra­xis­ter­mi­ne orga­ni­sie­ren kön­nen – oder sich schlicht in der eige­nen Umge­bung woh­ler füh­len. Das gilt unab­hän­gig davon, ob Sie nach Paar­be­ra­tung, Ehe­be­ra­tung oder Paar­the­ra­pie online suchen. 
Ja. Sie kön­nen gemein­sam vor einem Bild­schirm sit­zen oder sich getrennt von zwei Orten zuschal­ten – zum Bei­spiel in einer Fern­be­zie­hung oder wenn Sie bereits getrennt leben. Bei­des funk­tio­niert gut. 
Nach der Buchung erhal­ten Sie vor­ab einen Zoom-Link per E‑Mail. In der Sit­zung neh­men wir uns Zeit für Ihre Situa­ti­on, arbei­ten an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mus­tern und ent­wi­ckeln gemein­sam nächs­te Schrit­te – inhalt­lich genau­so wie bei einem Ter­min in der Praxis. 
In der Regel ca. 90 Minu­ten – wie bei Sit­zun­gen vor Ort. Die­ser Rah­men gibt bei­den Partner:innen aus­rei­chend Raum, The­men in Ruhe zu vertiefen. 
Eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung und ein Gerät mit Kame­ra und Mikro­fon (Lap­top, Tablet oder Smart­phone). Der Zugang erfolgt über einen Link im Brow­ser oder in der Zoom-App – eine Instal­la­ti­on ist meist nicht nötig. Kopf­hö­rer sind empfehlenswert. 
Ich bie­te Paar­the­ra­pie online auf Deutsch und Eng­lisch an. Das ist beson­ders hilf­reich für inter­na­tio­na­le Paa­re, Expats und Bezie­hun­gen mit unter­schied­li­chen sprach­li­chen Hintergründen. 

Ver­trau­lich­keit ist eine zen­tra­le Grund­la­ge mei­ner Arbeit. Alle Inhal­te unter­lie­gen der the­ra­peu­ti­schen Schwei­ge­pflicht – unab­hän­gig vom For­mat. Die Video-Ver­bin­dung ist verschlüsselt.

Das kommt sel­ten vor und ist unkom­pli­ziert: Wir wäh­len uns ein­fach neu ein und set­zen das Gespräch fort. Soll­te die Ver­bin­dung dau­er­haft gestört sein, wei­chen wir auf das Tele­fon aus oder holen die ver­blei­ben­de Zeit nach. 
Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten für Paar­the­ra­pie in der Regel nicht, da sie nicht als Kas­sen­leis­tung gilt – das gilt online wie vor Ort. Details zu Prei­sen und Pake­ten fin­den Sie auf der Prei­se-Sei­te.
Ja. Auch im Online-For­mat ent­steht ein geschütz­ter Rah­men, in dem ein Ver­trau­ens­bruch ange­spro­chen wer­den kann. Es geht dar­um, das Gesche­he­ne zu ver­ste­hen, Ver­let­zun­gen Raum zu geben und gemein­sam zu klä­ren, ob und wie eine gemein­sa­me Zukunft mög­lich ist. 
Wenn Sie die räum­li­che Tren­nung vom All­tag brau­chen, zu Hau­se kein unge­stör­ter Rah­men mög­lich ist oder Sie den per­sön­li­chen Kon­takt bevor­zu­gen, ist ein Ter­min in mei­ner Pra­xis in Ber­lin-Mit­te oft pas­sen­der. Bei­de For­ma­te las­sen sich fle­xi­bel kombinieren. 
Sie kön­nen ein kos­ten­frei­es 15-minü­ti­ges Erst­ge­spräch (Tele­fon oder Zoom) oder direkt einen 90-minü­ti­gen Online-Ter­min über Calend­ly buchen (But­tons unten). Im Erst­ge­spräch klä­ren wir, ob Paar­the­ra­pie online für Ihre Situa­ti­on pas­send ist. 

Herausforderungen für interkulturelle Paare

Inter­kul­tu­rel­le Bezie­hun­gen kön­nen berei­chernd sein – und zugleich beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen mit sich bringen.

Unter­schied­li­che kul­tu­rel­le Hin­ter­grün­de, Spra­chen und Lebens­rea­li­tä­ten tref­fen auf­ein­an­der, oft in einer Situa­ti­on, in der eine Per­son im jewei­li­gen Land zuhau­se ist und die ande­re nicht. In sol­chen Kon­stel­la­tio­nen kön­nen Ungleich­ge­wich­te ent­ste­hen, die sich auf Kom­mu­ni­ka­ti­on, Nähe und das gemein­sa­me Erle­ben von Bezie­hung auswirken.

Wel­che Rol­le spie­len kul­tu­rel­le Unter­schie­de in einer Beziehung? 

Kul­tu­rel­le Unter­schie­de beein­flus­sen oft grund­le­gen­de Wer­te­sys­te­me und Vor­stel­lun­gen vom Zusam­men­le­ben. Unter­schied­li­che Ansich­ten zu Fami­li­en­rol­len, Part­ner­schaft, Kin­der­er­zie­hung oder Geschlech­ter­rol­len kön­nen zu Miss­ver­ständ­nis­sen oder Kon­flik­ten füh­ren – ins­be­son­de­re dann, wenn die­se Unter­schie­de unaus­ge­spro­chen bleiben.

Ja. Wenn Part­ner aus unter­schied­li­chen kul­tu­rel­len Kon­tex­ten kom­men, kann es zu Ungleich­ge­wich­ten kom­men – etwa durch unter­schied­li­che sozia­le Ein­bin­dung, Erwar­tun­gen oder Rol­len­bil­der. Sol­che Dyna­mi­ken wir­ken oft sub­til, kön­nen aber das emo­tio­na­le Gleich­ge­wicht der Bezie­hung beeinflussen.

Wenn eine Per­son im jewei­li­gen Land auf­ge­wach­sen ist und die Spra­che sicher beherrscht, wäh­rend die ande­re sich noch ori­en­tiert, kann dies Aus­wir­kun­gen auf Selbst­stän­dig­keit, sozia­le Teil­ha­be und Ent­schei­dungs­pro­zes­se haben. Die­se Unter­schie­de kön­nen Span­nun­gen oder Abhän­gig­kei­ten in der Bezie­hung verstärken.

Inter­eth­ni­sche oder inter­kul­tu­rel­le Paa­re kön­nen gesell­schaft­li­chen Vor­ur­tei­len, sub­ti­ler Abwer­tung oder auch offe­ner Dis­kri­mi­nie­rung begeg­nen. Sol­che Erfah­run­gen kön­nen das Gefühl von Sicher­heit, Zuge­hö­rig­keit und Aner­ken­nung beein­träch­ti­gen und sich belas­tend auf die Bezie­hung auswirken.

Tra­di­tio­nen, Ritua­le und Fei­er­ta­ge haben in ver­schie­de­nen Kul­tu­ren eine unter­schied­li­che Bedeu­tung. Die Ent­schei­dung, wel­che Fes­te gefei­ert wer­den und wie sie im gemein­sa­men All­tag Platz fin­den, kann für inter­kul­tu­rel­le Paa­re her­aus­for­dernd sein und emo­tio­na­le Span­nun­gen erzeugen.

Gesell­schaft­li­che Ein­stel­lun­gen gegen­über inter­kul­tu­rel­len Bezie­hun­gen vari­ie­ren stark. Nega­ti­ve Zuschrei­bun­gen oder man­geln­de Akzep­tanz im sozia­len Umfeld kön­nen das sozia­le Leben eines Paa­res erschwe­ren und zusätz­li­chen Druck auf die Part­ner­schaft ausüben.

Paar­the­ra­pie bie­tet einen geschütz­ten Raum, um kul­tu­rel­le Unter­schie­de, sozia­le Erfah­run­gen und mög­li­che Ungleich­ge­wich­te offen zu reflek­tie­ren. Ziel ist es, gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis zu ver­tie­fen und einen Umgang zu fin­den, der bei­den Part­nern und ihren Hin­ter­grün­den gerecht wird.

Erfahrungsberichte von Klient:innen:

Jochen

Johan­nes hat uns/​mich in einer Paar­the­ra­pie in einer Onlin­ever­si­on beglei­tet und hat durch sei­ne ein­fühl­sa­me Arbeit geschlos­se­ne Türen geöff­net, sodass mei­ne Frau und ich durch sei­ne Arbeit wie­der eine Gesprächs­ebe­ne gefun­den haben. Johan­nes ver­steht sei­ne Arbeit auch in Video­kon­fe­ren­zen sehr gut, die Umset­zung hat uns sehr gefal­len. Johan­nes ist als Paar­the­ra­peut sehr zu empfehlen!

Jana

Ich habe mich in der Paar­the­ra­pie-Beglei­tung durch Johan­nes v. Gwin­ner sehr wohl und ange­hört gefühlt und ihn als sehr prä­sent und kon­stant zuge­wandt erlebt, was mich direkt ein­ge­la­den hat (ohne sozu­sa­gen eine “Warm­lauf­pha­se” zu benö­ti­gen), mich zu öff­nen und mit mei­nem Inne­ren zu zei­gen und “dem, was – wenn auch in mei­ner Trance – ist”. 
Ich habe Johan­nes auch als sehr kon­stant in sei­ner Neutralität/“Unparteilichkeit” erlebt, er war uns bei­den gegen­über offen und aufmerksam. 
Ich habe mich sehr ver­stan­den gefühlt, das hat gut getan. 
Auch habe ich mich in unse­rer Drei­er-Kon­stel­la­ti­on direkt ver­traut gefühlt. 
Vie­len lie­ben Dank dafür! 
Es war für mich ins­ge­samt, vom “Paar-The­ra­pie-Set­ting” her, ein stim­mi­ges und flüs­si­ges Gefühl.

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