Hyp­no­se nach Mil­ton Erick­son – sanf­te Hyp­no­se­the­ra­pie in Berlin
Johan­nes von Gwinner
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Hyp­no­se nach Mil­ton Erick­son – sanf­te Hyp­no­se­the­ra­pie in Berlin
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Paartherapie und Psychotherapie in Berlin oder online - Johannes von Gwinner

Hypnose nach Milton Erickson – sanfte Hypnosetherapie in Berlin

Hypnose – Die Kraft der inneren Veränderung

Hyp­no­se ist eine bewähr­te Metho­de, um das Unter­be­wusst­sein gezielt anzu­spre­chen und tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen zu ermög­li­chen. Die Erickson’sche Hyp­no­the­ra­pie, benannt nach dem Psych­ia­ter und Hyp­no­the­ra­peu­ten Mil­ton H. Erick­son, nutzt indi­rek­te Sug­ges­tio­nen, Meta­phern und Geschich­ten­er­zäh­len, um posi­ti­ve Trans­for­ma­tio­nen sanft und nach­hal­tig zu fördern.

Kurz erklärt: Die Hyp­no­se nach Mil­ton Erick­son (Erick­son­sche Hyp­no­the­ra­pie) ist eine sanf­te Form der Hyp­no­se, die statt direk­ter Befeh­le mit indi­rek­ten Sug­ges­tio­nen, Meta­phern und Geschich­ten arbei­tet. Sie nutzt, was jeder Mensch mit­bringt – Erfah­run­gen, Bil­der, Stär­ken –, um Ver­än­de­rung im eige­nen Tem­po anzu­sto­ßen. Ent­wi­ckelt wur­de sie von Mil­ton H. Erick­son (1901–1980), einem ame­ri­ka­ni­schen Psych­ia­ter und dem wohl ein­fluss­reichs­ten Hyp­no­the­ra­peu­ten des 20. Jahrhunderts.

Was ist Hypnose? Ein natürlicher Zustand, den jeder kennt

Hyp­no­se ist ein natür­li­cher Zustand fokus­sier­ter Auf­merk­sam­keit, in dem das bewuss­te Den­ken in den Hin­ter­grund tritt und das Unter­be­wusst­sein emp­fäng­li­cher für neue Impul­se wird. Jeder Mensch kennt sol­che trance­ar­ten Zustän­de aus dem All­tag: beim Tag­träu­men, beim Ver­sin­ken in einem Buch, auf einer lan­gen, ver­trau­ten Auto­fahrt. Die the­ra­peu­ti­sche Hyp­no­se nutzt genau die­sen natür­li­chen Mecha­nis­mus gezielt – um fest­ge­fah­re­ne Denk- und Ver­hal­tens­mus­ter zu lockern und inne­ren Spiel­raum zurück­zu­ge­win­nen. Sie blei­ben dabei ansprech­bar und behal­ten die Kon­trol­le; Hyp­no­se ist kein Schlaf und kein Willensverlust.

Erickson’sche Hypnotherapie – Sanfte und wirkungsvolle Veränderung

Mil­ton Erick­son ent­wi­ckel­te einen ein­zig­ar­ti­gen Hyp­no­se­stil, der auf sanf­ter Füh­rung und indi­rek­ten Sug­ges­tio­nen basiert. Statt direk­ter Anwei­sun­gen wie „Schlie­ße dei­ne Augen und ent­span­ne dich” nutzt Erick­son meta­pho­ri­sche Erzäh­lun­gen, die das Unter­be­wusst­sein aktiv ein­bin­den. Die­se Metho­de eig­net sich beson­ders für Men­schen, die Wider­stand gegen tra­di­tio­nel­le Hyp­no­se-Tech­ni­ken haben.

Anstatt dem Kli­en­ten zu sagen, was er tun soll, eröff­net Erick­son Mög­lich­kei­ten: „Viel­leicht möch­ten Sie Ihre Augen schlie­ßen, wenn Sie spü­ren, dass Ihre Lider schwe­rer werden.”

Ein Kern­prin­zip Erick­sons ist die soge­nann­te Uti­li­sa­ti­on: Alles, was ein Mensch mit­bringt – sei­ne Erfah­run­gen, sei­ne Spra­che, sei­ne Eigen­hei­ten, selbst sei­ne Skep­sis –, wird nicht als Hin­der­nis behan­delt, son­dern als Mate­ri­al für die Ver­än­de­rung genutzt. Des­halb gibt es in die­ser Arbeit kein Sche­ma, das über alle gestülpt wird: Jede Trance ist so indi­vi­du­ell wie der Mensch, der sie erlebt.

Indirekte Hypnose – Die Macht der Suggestion

Die­se sanf­te Art der Sug­ges­ti­on erlaubt es dem Unter­be­wusst­sein, Ver­än­de­run­gen ohne Wider­stand anzu­neh­men. So ent­steht eine tie­fe inne­re Akzep­tanz, die lang­fris­ti­ge Trans­for­ma­tio­nen erleichtert.

Die Erickson’sche Hypnose in der Praxis

Hyp­no­se kann bei einer Rei­he von Anlie­gen unter­stüt­zend ein­ge­setzt wer­den, darunter:

Ängs­te und Panik: unter­be­wuss­te Angst­mus­ter ver­ste­hen und lösen – mehr dazu unter Hyp­no­se bei Panikattacken

Gedrück­te Stim­mung und Erschöp­fung: inne­re Res­sour­cen wie­der zugäng­lich machen – mehr dazu unter Hyp­no­se bei Depression

Stress und inne­re Unru­he: tie­fe Ent­span­nung und Gelas­sen­heit entwickeln

Selbst­wert und Glau­bens­sät­ze: hin­der­li­che inne­re Über­zeu­gun­gen erken­nen und wandeln

Gewohn­hei­ten ver­än­dern: z. B. Unter­stüt­zung bei Rau­cher­ent­wöh­nung oder beim Essverhalten

Belas­ten­de Erfah­run­gen: in Kom­bi­na­ti­on mit Trau­ma­the­ra­pie ein behut­sa­mer Zugang zu altem Schmerz

Auch in der Paar­the­ra­pie flie­ßen Erickson’sche Ele­men­te ein – etwa Meta­phern und Geschich­ten, die neue Per­spek­ti­ven auf fest­ge­fah­re­ne Mus­ter eröff­nen, oder hyp­no­the­ra­peu­ti­sche Ein­zel­sit­zun­gen beglei­tend zur gemein­sa­men Arbeit.

Hypnose in meiner Praxis in Berlin-Mitte

Ich beschäf­ti­ge mich seit 1999 mit Psy­cho­the­ra­pie und Hyp­no­se und habe die Erickson’sche Hyp­no­the­ra­pie über vie­le Jah­re in mei­ne Arbeit als Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie inte­griert. In mei­ner Pra­xis in Ber­lin-Mit­te set­ze ich Hyp­no­se sowohl in eigen­stän­di­gen Sit­zun­gen ein als auch ein­ge­bet­tet in Ein­zel­the­ra­pie und Paar­the­ra­pie – vor Ort oder online per Video, immer abge­stimmt auf Ihr Anlie­gen und Ihr Tem­po. Sit­zun­gen fin­den auf Deutsch und Eng­lisch statt.

Wie läuft eine Hypnose-Sitzung ab?

Jede Sit­zung beginnt mit einem Gespräch: Wor­um geht es, was soll sich ver­än­dern, wel­che Fra­gen sind offen? Erst dann folgt die eigent­li­che Trance-Arbeit – im Sit­zen oder Lie­gen, mit geschlos­se­nen oder offe­nen Augen, ganz wie es für Sie stim­mig ist. Sie hören mei­ne Stim­me, blei­ben ansprech­bar und kön­nen die Trance jeder­zeit been­den. Zum Abschluss bespre­chen wir, was Sie erlebt haben, und wie sich das Erfah­re­ne in Ihren All­tag über­tra­gen lässt. Eine ers­te Sit­zung dau­ert in der Regel 90 Minu­ten, Fol­ge­sit­zun­gen 60 Minuten.

Hypnose als sanfter Weg zur Veränderung

Durch geziel­te Hyp­no­se­tech­ni­ken las­sen sich neue Per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln und inne­re Res­sour­cen akti­vie­ren. Die Erickson’sche Hyp­no­the­ra­pie setzt dabei auf die Stär­kung der eige­nen Fähig­kei­ten, um posi­ti­ve Ver­än­de­run­gen nach­hal­tig zu verankern.

Wenn Sie her­aus­fin­den möch­ten, ob Hyp­no­se für Ihr Anlie­gen ein pas­sen­der Weg ist: In einem kos­ten­frei­en 15-minü­ti­gen Erst­ge­spräch klä­ren wir das gemein­sam – unver­bind­lich, tele­fo­nisch oder per Zoom.

FAQ – Hypnose nach Milton Erickson

Was unterscheidet die Erickson’sche Hypnose von klassischer Hypnose?

Klas­si­sche Hyp­no­se arbei­tet mit direk­ten Anwei­sun­gen (“Ihre Augen wer­den schwer”). Die Erickson’sche Hyp­no­se nutzt statt­des­sen indi­rek­te Sug­ges­tio­nen, Meta­phern und Geschich­ten und passt sich dem ein­zel­nen Men­schen an. Das macht sie beson­ders geeig­net für Men­schen, die auf direk­te Ansa­gen mit inne­rem Wider­stand reagieren.

Verliere ich in der Hypnose die Kontrolle?

Nein. Hyp­no­se ist ein Zustand fokus­sier­ter Auf­merk­sam­keit, kein Wil­lens­ver­lust. Sie hören alles, blei­ben ansprech­bar, kön­nen jeder­zeit die Augen öff­nen und die Trance been­den. Nie­mand tut in Hyp­no­se etwas, das sei­nen Wer­ten widerspricht.

Ist jeder Mensch hypnotisierbar?

Grund­sätz­lich ja – Trance ist ein natür­li­cher Zustand, den jeder aus dem All­tag kennt. Wie leicht jemand in Trance geht, ist indi­vi­du­ell ver­schie­den. Gera­de hier liegt die Stär­ke des Erickson’schen Ansat­zes: Er passt sich dem Men­schen an, nicht umgekehrt.

Wie fühlt sich Trance an?

Die meis­ten beschrei­ben es als ange­nehm ent­spann­ten, zugleich wachen Zustand – ähn­lich dem Moment kurz vor dem Ein­schla­fen oder dem Ver­sun­ken­sein in einem guten Buch. Gedan­ken dür­fen kom­men und gehen; es gibt kein “rich­tig” oder “falsch”.

Was ist der Unterschied zur Showhypnose?

Show­hyp­no­se insze­niert schnel­le, spek­ta­ku­lä­re Effek­te auf einer Büh­ne. The­ra­peu­ti­sche Hyp­no­se ist das Gegen­teil: ein geschütz­ter, ruhi­ger Rah­men, in dem es allein um Ihr Anlie­gen geht – ohne Publi­kum, ohne Tricks, in Ihrem Tempo.

Wie viele Sitzungen braucht es?

Das hängt vom Anlie­gen ab. Man­che The­men bewe­gen sich schon in weni­gen Sit­zun­gen spür­bar, ande­re brau­chen einen län­ge­ren Pro­zess – gera­de wenn Hyp­no­se in eine Ein­zel- oder Paar­the­ra­pie ein­ge­bet­tet ist. Im kos­ten­frei­en Erst­ge­spräch gebe ich Ihnen eine ehr­li­che Einschätzung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Als Heil­prak­ti­ker für Psy­cho­the­ra­pie kann ich nicht über die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se abrech­nen. Pri­va­te Zusatz­ver­si­che­run­gen für Heil­prak­ti­ker­leis­tun­gen über­neh­men die Kos­ten je nach Tarif ganz oder teil­wei­se. Details fin­den Sie auf der Prei­se-Sei­te.

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