Mei­ne Erfah­rung mit die­ser Art von Psychotherapie:
Es war sehr gut für mich, in der Lage zu kom­men, in die Situa­ti­on zu ver­sin­ken und fal­len zu las­sen, die mich in mei­nem täg­li­chen Leben bedrück­te. Es fühl­te sich aber immer so an, dass ich nichts erfül­len muss und auch kei­ne Erwar­tun­gen erfül­len muss. Das schuf bei mir Ver­trau­en und ein Gefühl der Ent­span­nung. Johan­nes erlaub­te mir, mei­ne Situa­ti­on zu betrach­ten, ohne etwas ändern zu wol­len. Er erlaub­te mir, die ver­schie­de­nen Aspek­te des Kon­flikts zu spü­ren und gleich­zei­tig mit ihnen zusam­men zu sein. So konn­te ich bei­de Sei­ten inte­grie­ren, was sich stark anfühl­te. Ich fühl­te mich mit mei­nen inne­ren Wün­schen ver­bun­den und hör­te auf zu kämp­fen, was sich groß­ar­tig anfühl­te. Ich konn­te sehen, dass es eine star­ke Kraft gibt, Ver­letz­lich­keit zu inte­grie­ren, zu akzep­tie­ren und zuzulassen.
Mit die­ser spi­ri­tu­el­len The­ra­py kann man in Erfah­run­gen und Gefüh­le ver­sin­ken, die nor­ma­ler­wei­se ver­bor­gen und geschützt sind. Ich fühl­te mich aber nie dazu gezwun­gen, ich konn­te immer ent­schei­den, wie tief ich gehen wollte.